Rund 3,8 Liter Sekt trinken die Deutschen jährlich. Der Wert ist seit fünf Jahren stabil. Im Verlauf dieses Jahres liegt bislang ein Absatzminus von 2 bis 3 Prozent vor. Doch Weihnachtszeit und Neujahr können dies noch wettmachen. Spitzenjahre waren die Jahre 1993 und 1988 mit rund 5,2 Liter. Selbst zum Millieniumjahr wurde mit 4,9 Liter weniger konsumiert. Nach wie vor bevorzugen die Deutschen weißen Sekt. Sein Gesamtanteil am Gesamtsektmarkt im Handel liegt laut ACNielsen bezogen auf die letzten 12 Monate Ende September 2008 bei 89,6%. Der trendige Rosé kommt auf 6,8%, Rotsekt auf 3,7%. Im Trend liegen auch alkoholfreie Sekte mit erstmals über 6 Mio. Flaschen Absatz in 12 Monaten. Was die Herkunft betrifft bevorzugen mehr 3 von 4 Deutschen heimische Kreszenzen (77,7%). Im Geschmack vorne liegt trockener Sekt mit 42,8% Anteil vor dem aufstrebenden Halbtrockenen Sekt mit jetzt 39,2%. Vier von zehn Flaschen Sekt werden bereits über den Discount vermarktet, soviel wie auch in den Verbrauchermärkten, die prozentual betrachtet leicht die Nase vorn haben. Insgesamt konnte der Discount sein Sektgeschäft um plus 13,5 Mio. Flaschen im letzten Jahr seigern. Absatzstärkste Sektanbieter im deutschen Handel sind im bisherigen Jahresverlauf 2008 (Ende September) die Sekthäuser Rotkäppchen/Mumm mit 38,5% Anteil vor Schloss Wachenheim (11,4%) und Henkell & Söhnlein (10,6). Unter den Ausländern dominiert auf Rang 4 das Haus Freixenet mit 9,3% Anteil im Handel.