Die Ständige Vertretung kehrt ins Rheinland zurück

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Seit mittlerweile zehn Jahren schreibt die „Ständige Vertretung“ – kurz StäV - in Berlin ihre Erfolgsgeschichte. 1997 wurde die kölsche Fluchtburg für alle Exil-Rheinländer von den beiden Bonner Polit-Gastronomen Friedel Drautzburg und Harald Grunert am Schiffbauerdamm eröffnet – als Reminiszenz an die schönen Zeiten der Bonner Republik. Daher stammt auch der Name: Weil die diplomatischen Missionen von DDR und BRD im jeweils anderen Teil Deutschlands nicht die Bezeichnung Botschaft tragen durften, wurden sie als Ständige Vertretung tituliert. Nach dem Erfolg der StäV Berlin wurden im Rahmen eines Franchise-Konzepts weitere Dependancen in Bremen, Hamburg, Hannover und Leipzig eröffnet – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Nun kehren die Ständige Vertretung und die beiden Gastronomen gleichermaßen ins Rheinland zurück. Anfang Dezember wird die „StäV Köln“ eröffnet und soll in der Kölner Altstadt für Furore sorgen. In den Gasträumen des Rhein-Hotels „Sankt Martin“ wird die Ständige Vertretung residieren. Lizenzpartner ist der Kölner Gastronom Thomas Ulrich, dessen Familie auch das Hotel gehört. Das Objekt wurde für die Ständige Vertretung komplett umgebaut und mit modernster Schanktechnik versehen. Die Ausstattung folgt den anderen StäV-Häusern: Eine Vielzahl von Fotos dokumentiert die Geschichte Deutschlands in Ost und West. Die Bilder laden zum Betrachten und zur Kommunikation ein. Im Innenbereich verfügt die StäV über 180 Sitzplätze. Die attraktive, direkt am Rhein gelegene Terrasse bietet nochmals 300 Gästen Platz. Die Betreiber erwarten einen Bierabsatz von etwa 1.000 HL pro Jahr. Kein Wunder, dass die Gaffel Brauerei mit den Herren Drautzburg und Grunert einen Kooperationsvertrag geschlossen hat, der ihr das Exklusivrecht für Gaffel Kölsch nicht nur in Köln, sondern auch an allen kommenden Standorten sichert. Gaffel hatte bereits das Stammhaus in Berlin mit aus der Taufe gehoben. Allerdings kaufte sich zwischenzeitlich der Kölner Verbund mit Sion Kölsch in insgesamt drei StäV-Häuser ein – genau zu dem Zeitpunkt, als der ehemalige Gaffel-Lenker Udo Hopf die Geschäfte des Kölner Verbunds führte. Hopf berät mittlerweile die StäV-Macher und hilft bei der weiteren Expansion. Geplant sind Ständige Vertretungen in weiteren deutschen Metropolen – vorzugsweise in den Hauptstädten der Bundesländer. Die Erfolgsgeschichte geht weiter! -CB-