Wein in Not – Waldbrände im Norden Kaliforniens

Deidesheim: Seit Sonntagabend breiten sich zahlreiche Waldbrände entlang der kalifornischen Nordküste in Napa und Sonoma sowie Mendocino aus. Tausende wurden aus ihren Häusern vertrieben. Zahlreiche Gebäude brannten nieder, darunter auch einige namhafte und weniger bekannte Weingüter. Bedauerlicherweise forderte das Feuer auch schon einige Todesopfer. Das California Wine Institut (CWI) mit derzeit mehr als 1.000 Mitgliedern in San Francisco steht in direktem Kontakt mit den betroffenen Weinregionen und unterstützt an zahlreichen Stellen. Im Fokus vor Ort steht derzeit noch die Bekämpfung der Flammen, um Menschenleben und Natur zu retten. Konkrete Aussagen über den Umfang der Schäden für die Region können daher noch nicht abgegeben werden. Und auch die Auswirkungen der Brände auf die Weinlese 2017 sowie auf die Weine des Jahrgangs sind noch nicht bekannt. Glücklicherweise konnte ein Großteil der Trauben in diesen Gebieten dank warmer August- und September-Tage bereits gelesen und schon vor den Bränden in den Keller gebracht werden. „Unsere Gedanken gehen an alle diejenigen, die von den Bränden betroffen sind. Wir sind sehr dankbar für die Feuerwehrleute und Ersthelfer, die unermüdlich daran arbeiten, Menschen zu helfen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen“, so Paul Molleman, Europa Direktor vom California Wine Institute. Er hofft sehr, dass die Brände bald wieder unter Kontrolle sein werden, die Weinschäden nicht zu groß ausfallen. Laut CWI, die Handelsorganisation für kalifornische Weingüter, zählt die EU zu den wichtigsten Export-Märkten.

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