HLW Deidesheim – Dem niederländischen Brauereikonzern Heineken bringt die erfolgte Teilübernahme des britischen Getränkekonzern Scottish&Newcastle (die andere Hälfte erwarb Carlsberg, Dänemark) höhere Synergien als erwartet. Für die nächten vier Jahre werden Synergien in Höhe 182 Mio. Euro vor Steuern erwartet, ein Drittel mehr als geplant. Die bisherigen Kosteneinsparungen belaufen sich bereits auf 75 Mio. Euro. Dem stehen Einmalaufwendungen in Höhe von 120 Mio. Euro gegenüber. Bis 2012 soll die Übernahme sich positiv auf den Unternehmenswert auswirken. Für 2009 werden keine positiven Ergebnisse durch den Zukauf erwartet. Heineken (www.heinekeninternational.com), die in Deutschland mit der Schörghuber-Gruppe agieren, hat zudem eine neue Bilanzierungspraxis für Joint Ventures gestartet.