Hopfen hat wieder gute Zukunftsperspektive

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Der Hopfenmarkt hat sich seit Beginn der 90er Jahre vollständig gewandelt. Herrschte bis 2006 Rezession, so ist der Hopfenanbau inzwischen wieder attraktiv geworden - für Hopfenpflanzer, aber auch für Hopfenhändler und -vermarkter. Stephan Barth, geschäftsführender Gesellschafter der Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn - 1794 in Nürnberg gegründet - und nunmehr seit acht Generationen in Hand der Gründerfamilie: "Bei einer normalen Ernte 2008 ist der Hopfenmarkt 2008 wahrscheinlich ausgeglichen." Die Anbaufläche für Hopfen sei nach den Rückgängen um fast ein Drittel in den letzten zehn Jahren 2007 um rund 1.000 Hektar auf jetzt fast 51.000 Hektar gestiegen. Für 2008 werde ein weiteres Wachstum um ca. 6.000 Hektar erwartet. Grund: Alleine in den letzten fünf Jahren ist laut Barth die Weltbierproduktion um fast ein Viertel gestiegen. Die Ernten 2008 und 2009 sind nach seiner Aussage bereits heute weitgehend vorverkauft (www.barthhaasgroup.com). 2007 stieg die Erntemenge um 12,7 Prozent, ebenso konnte der Ertrag um 1,5 dt/ha gesteigert werden. Obwohl die Anzahl der Betriebe im Hopfenanbau um 46 gesunken ist, konnte die Anbaufläche um 500 ha ausgedehnt werden. Gemeinsam mit den Unternehmen der Barth-Haas-Gruppe ist Joh. Barth & Sohn mit einem Weltmarktanteil von ca. 35% der weltweit größte Anbieter im Bereich Hopfenhandel und Hopfenverarbeitung.