Kurzausblick auf das Verbraucherverhalten im Jahr 2010

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Die Entwicklung des privaten Konsums im Jahr 2009 und eine Prognose für 2010 standen im Fokus der am 3. Februar in Nürnberg veranstalteten Pressekonferenz der GfK Gruppe. Wie von der GfK (www.gfk.com) prognostiziert, hat der private Konsum mit einer Steigerung von 0,4 Prozent die Wirtschaftsentwicklung im letzten Jahr gestützt. Die Einschränkungen beim privaten Konsum spürte im letzten Jahr die Gastronomie am deutlichsten. Der Außer-Haus-Konsum sank laut GfK-Schätzung wertmäßig um rund 8 Prozent. Für 2010 erwartet die GfK bei den Ausgaben der Privathaushalte eine Stagnation. Zu Beginn des Jahres 2010 gehen die Verbraucher in Deutschland davon aus, dass sich der Erholungsprozess der Wirtschaft weiter fortsetzt, allerdings mit abgeschwächter Dynamik. Auch die Preisentwicklung für das Gesamtjahr wird weniger optimistisch beurteilt, obwohl die Rabattaktionen des Handels zu Jahresbeginn für eine steigende Anschaffungsneigung sorgten. Staatliche Konjunkturpakete wie die Erhöhung des Kindergelds beziehungsweise des Kinderfreibetrags sowie die verbesserte Absetzbarkeit von Krankenversicherungsbeiträgen werden den Verbrauchern im Jahr 2010 Entlastungen bringen. Gleichzeitig drohen aber eine etwas höhere Inflation und diverse Mehrbelastungen durch Krankenkassenzusatzbeiträge und steigende kommunale Gebühren. "Die GfK erwartet im Jahr 2010 eine Stagnation beim Konsum der Privathaushalte, aber keinen Rückgang", so das Fazit von Professor Klaus L. Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der GfK Gruppe. Die Veränderung in der Werteorientierung der Verbraucher eröffnet neue Möglichkeiten. Speziell für gesellschaftlich verantwortungsvoll agierende Unternehmen, Traditionsmarken und heimische Produkte wird qualitatives Wachstum zur großen Chance im Jahr 2010. Die Zukunft war auch ein Thema bei der gestern zu Ende gegangenen "Bündner Runde" von Rüdiger Ruoss (www.ruoss,com) in Davos, bei der hochkarätige Szenarien der Wissenschaft im Blickpunkt standen. Dazu in Kürze mehr.