Mehr Plastikmüll im Meer

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In den Meeren schwimmt immer mehr Plastikmüll. Zwischen 2001 und 2006 stieg der Plastikanteil um zehn Prozent auf insgesamt 78 Prozent. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervor. Dabei handelt es sich um Müll, der in diesem Zeitraum an den Küsten des Nordostatlantiks untersucht worden war. Wie die Bundesregierung weiter berichtet, hat Deutschland von 2001 bis 2006 an einem Pilotprojekt zur Überwachung von Müll im Rahmen des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR-Übereinkommen) teilgenommen. Ein offizielles Register, das die Müllmengen in deutschen Meeresgewässern registriert, gibt es nach Wissen der Regierung derzeit nicht. Als Hauptverursacher für den angespülten Müll an den deutschen Nordseestränden nennt die Bundesregierung die Schifffahrt, die Fischerei und die Offshore-Einrichtungen. Untersuchungen hätten ergeben, so die Bundesregierung weiter, dass der überwiegende Teil des von Schiffen in die Nordsee eingebrachten Mülls allerdings absinke und damit nicht mehr sichtbar sei. Mal sehen, wann die Fische nach Plastik schmecken oder eine kleine PET-Flasche in ihrem Bauch auftaucht.