AB InBev kündigt 50:50 Geschäft mit Anadolu Efes an

Deidesheim: Anheuser-Busch InBev („AB InBev“; www.ab-inbev.com), der weltweit größte Brauer mit Sitz in Belgien, hat eine unverbindliche Vereinbarung mit Anadolu Efes erreicht, führende Brauerei in der Türkei. Geplant ist ein 50:50 Fusion von AB InBev und Anadolu Efes für deren bestehende Russland- und Ukraine-Unternehmen in eine AB InBev-Efes Gesellschaft. Die Ankündigung dieser unverbindlichen Vereinbarung folgt dem Erwerb einer 24%igen Beteiligung an Anadolu Efes im Rahmen der Kombination mit SABMiller, die im Oktober 2016 abgeschlossen wurde. Laut Carlos Brito, CEO von AB InBev, ist die Vereinbarung ein wichtiger Schritt zur Förderung der strategischen Partnerschaft von AB InBev und Anadolu Efes. Tuncay Özilhan, Vorsitzender der Anadolu-Gruppe und Anadolu Efes, sagt: „Wir freuen uns, unsere Beziehung zu AB InBev weiter zu stärken.“ Die Transaktion bleibt allerdings abhängig von der Erfüllung einer zufriedenstellenden Sorgfaltspflicht und unterliegt den Zustimmungen in Russland und der Ukraine. Dmitry Shpakov, derzeitiger Präsident der AB InBev Russland und der Ukraine,soll CEO des kombinierten Unternehmens werden. Roy Cornish, aktuell Geschäftsführer von Efes-Rus, steht als CFO-Kandidat bereit. Das beabsichtigte Kombinationsgeschäft der Unternehmenstätigkeiten würde die Wettbewerbsposition der Marken von AB InBev und Anadolu Efes in Russland und der Ukraine stärken, wobei das Potenzial für weiteres Wachstum besteht. Bis zum Abschluss der Transaktion bleiben die Unternehmen von AB InBev und Anadolu Efes in Russland und der Ukraine getrennt und arbeiten wie gewohnt weiter. Was der Deal zeigt: Die Wirtschaft arbeitet anders als die Politik, versucht Fakten über Grenzen und Meinungen hinweg zu schaffen. Hauptsache, der Rubel rollt. -hlw

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