So genannte Lebensmittelkrisen haben in der öffentlichen Wahrnehmung stark zugenommen. Unternehmen haben es heute nicht leicht. Rückrufaktionen, Verunreinigungen in abgepackten Lebensmitteln, Glasscherben in der Limonade, oder Verbraucherreklamationen können schnell eine Krise auslösen, den Absatz im schlimmsten Fall zum erliegen bringen, so Frank Schönrock von der Edelman PR-Agentur für Krisenkommunikation, der als Trainer regelmäßig Medien- und Krisencoachings durchführt. Wenn die Krise erst einmal da ist, ist es meist zu spät sich zu informieren. Dann muss gehandelt werden! Im Dortmunder Hotel Pullmann Mercure nutzten Ende Juni 25 Teilnehmer die Chance sich zu wappnen, nahmen am "Fresenius-Seminar" zum Thema Produktkrise für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie teil. Fazit: Im Umgang mit den Medien reicht nicht nur Managementwissen, sondern ist auch viel Fingerspitzengefühl notwendig. Der Umgang mit Krisensituationen sollte trainiert sein. Behandelt wurden auf dem Seminar Themen wie man richtig bei behördlichen Beanstandungen und Verbraucherreklamationen agiert oder wie man sich rechtskonform verhält. Brandaktuell auch Informationen zum neuen Verbraucherinformationsgesetz (VIG), das Anfang Mai diesen Jahres in Kraft trat. Insgesamt wurden auf diesem Seminar anhand vieler Fallbeispiele richtige und wichtige Schritte im Umgang mit der Krise vermittelt von der Medienwarnung bis hin zum Produktrückruf. Einen 70seitigen Kommentar zum neuen VIG haben die Anwälte Markus Grube und Gerd Weyland aktuell bei BOD (Books on Demand) veröffentlicht. Er kann direkt über die Website der Kanzlei (www.krellundweyland.de) zum Preis von 12,80 Euro geordert werden. Einen ausführlichen Bericht zum Thema liefert in Kürze die Fachzeitschrift "Der Mineralbrunnen". Das nächste Fresenius Intensivseminar "Notfall- und Krisenmanagement - Gut vorbereitet für den Ereignisfall" findet am 30. und 31. Oktober 2008 in Köln statt. Näheres unter www.akademie-fresenius.de im Internet.