Die negativen Auswirkungen des Rauchverbots in der Gastronomie und die Preisexplosion bei den Rohstoffen erschweren bekanntermaßen die Marktbedingungen für die Brauereien. Die Warsteiner Gruppe hat sich im 1. Halbjahr 2008 über dem Markttrend entwickelt und ein Absatzplus von 4,8 Prozent erzielt. Die Ausstoßmenge betrug in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 insgesamt 3,14 Mio. hl gegenüber 3,0 Mio. hl in 2007 (insgesamt + 4,8 Prozent). Dieser Zuwachs ist unter anderem auf die Integration der Herforder Brauerei zurückzuführen. Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe kann mit der Entwicklung über Marktniveau eigentlich zufrieden sein. Doch sie meint: "Wir stellen mit Bedauern fest, dass Bier in Deutschland nicht den Stellenwert hat, den es haben sollte." Sie hofft zudem, dass es nach der Einführung des Rauchverbotes in der Gastronomie keine weiteren staatlichen Regulierungen und Einschränkungen geben wird. So wirkt sich unter anderem das Rauchverbot in Gaststätten negativ auf die Marke Warsteiner aus. Sie verbucht als starke Gastronomie-Marke einen Absatz-Rückgang von - 6,4 Prozent. Unter der Dachmarke hat aber der Absatz von „Premium Alkoholfrei“ mit einem Plus von 17,5 Prozent spürbar zugenommen. Auch die Entwicklung von „Premium Radler“ war positiv. Ebenfalls zugelegt haben die Einweggebinde, unter anderem die 0,5l und 5l Dosen.