Weltbierproduktion steigt - Fusionen nehmen zu

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HLW Deidesheim – Fast 1,8 Milliarden Hektoliter Bier wurden 2007 weltweit gebraut. Im Vergleich zu 2006 ist dies erneut ein Zuwachs von rund 91 Millionen Hektolitern bzw. 5,4 Prozent. Das geht aus dem neuen Barth-Bericht Hopfen 2007/08 hervor, den die Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn veröffentlichte. Fast die Hälfte dieses Zuwachses, 41 Millionen Hektoliter, geht auf China zurück, das inzwischen einen Anteil von 22% an der Weltbierproduktion hat. Weitere nennenswerte Zuwächse gab es 2007 vor allem in Russland (+16,1 Mio. hl), der Ukraine (+4,8 Mio. hl) und Vietnam (+2 Mio. hl), aber auch in Mexiko (+2,8 Mio. hl), den USA (+2,6 Mio. hl), Brasilien (+2,4 Mio. hl) und Venezuela (+2,2 Mio. hl). "Damit wird auch deutlich, wo die größten Potentiale für die Zukunft liegen, nämlich in Asien, Osteuropa und Südamerika", erklärte die Geschäftsführende Gesellschafterin von Joh. Barth & Sohn, Regine Barth. Fortgesetzt hat sich die Konzentration in der internationalen Brauwirtschaft. Die drei größten Brauereigruppen haben ihren Anteil inzwischen auf 37 Prozent gesteigert. InBev war Ende 2006 bereits mit 222 Mio. hl die Nr. 1 vor SABMiller und Anheuser Busch (AB). Jetzt ist Inbev - nach jüngsten dem Kaufdeal mit AB Anfang dieser Woche (wir berichteten - die unangefochtene Nr. 1 mit 460 Mio. hl, gefolgt von Heineken. Diese Brauereien bewegen sich wie auch Carlsberg aus Dänemark jeweils im dreistelligen Millionen-hl-Bereich. SABMiller gilt als nächster Fusionskandidat. Die 40 größten Brauereigruppen weltweit hatten 2007 insgesamt einen Anteil von rund 85 Prozent an der Weltbierproduktion. 2005 lag dieser Anteil noch bei rund 81 Prozent. Unter diesen 40 Brauereigruppen finden sich lediglich drei aus Deutschland: Radeberger auf Platz 24, Bitburger auf 33 und Oettinger auf 34.