EinWeg mit Pfand-Mehrweg?

Seit Jahren wird behauptet Mehrwegflaschen leisten einen signifikanten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die im Bund Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ) organisierten Getränkehersteller, Handels-, Verpackungs- und Recyclingunternehmen haben nun wissenschaftlich klären lassen, ob die bisherige Ökobilanzierung von Mehrweg und EinWeg mit Pfand handfeste Ergebnisse liefert. Ihr Ergebnis: Dies sei so klar gar nicht. Die neue Studie des ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat dazu bisherige Ökobilanzen bepfandeter Mehrweg- und Einweggetränkeverpackungen untersucht. Fazit: Kaum eine Studie zeigt eindeutige Ergebnisse. Niemand kann mit Gewissheit sagen, wie ökologisch Getränkeverpackungen heute sind. Der ökologisch bewusste Getränkeeinkauf bleibt ein kompliziertes Unterfangen. Das stellt auch den Gesetzgeber vor Probleme. Der Studienleiter Benedikt Kauertz (ifeu) betont, dass „wir mit den Ergebnissen der Ökobilanz heute nicht mehr viel anfangen können. Im Grunde wissen wir jetzt, dass wir nichts wissen.” Die Auftraggeber der Studie mahnen deshalb, dass nur auf dem Fundament wissenschaftlich gesicherten Fakten in Zukunft Maßnahmen entwickelt werden können, die aktiv zum Umweltschutz beitragen. Ihr Fazit: Wir brauchen neue Ökobilanzen mit den Marktbedingungen von heute. Aber ist das wirklich der bessere Weg? Besser und kostengünstiger wäre es doch einfach nach praktikablen Lösungen zu suchen, die Verbraucher auch im Sinne von umweltbewußten Handeln verstehen meint infodienst.de. „Einweg“ ist sicherlich der praktischere Weg aber auch der am wenigsten der Umwelt dienende. Wir sollten Abschied nehmen vom Gedanken der Wegwerfgesellschaft, sondern ökologisch sinnvoll handeln. Mehrfach nutzen im Sinne von „Mehrweg“ scheint da schon sinnvoller, ist meist der bessere Weg. Weitere Bilanzen und Studien helfen da auch nicht, sind als Entscheidungsgrundlage „überflüssig“. Kästen helfen zudem gefüllte und leere Flaschen sicher zu transportieren.

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DVI Verpackungspreissieger gekürt – Kubi-Kiste überzeugt

35 Sieger aus einem Teilnahmefeld von 213 Einreichungen vermeldet das DVI. Gekürt wurden die Sieger in 10 verschiedenen Kategorien. Aus der Getränke Branche zählen eine Handvoll Unternehmen zu den Preisträgern. In der Kategorie „Gestaltung & Veredelung sind beispielsweise Isle of Harris Gin für elegante und eigenständige Gestaltung gekürt worden. Bembel-With-Care Apfelwein überzeugte mit Apfelwein aus der Dose als kategorieuntypisches Packmittel in junger Gestaltung. gekürt auch die Coke-Flasche mit innovativem Wraplabel für besondere Anlässe und saisonalem Mehrwert für High-Speed-Linien. In der Kategorie Warenpräsentation überzeugte das Sixpack Kistle der Brauerei Zoller-Hof die Jury. Bei der Kategorie „Wirtschaftlichkeit“ gab es einen Sieg für den neuen KUBI-Kasten von Delbrouck. Die platzsparende Getränkekiste mit innovativer Bauweise sorgt für erhöhte Volumennutzung. Bis zu 50% reduzierter Platzbedarf bei Transport und Lagerung der Leerkisten. Alle Preisträger sind unter www.verpackungspreis.de/gewinner-2016.html  abrufbar. Alle Sieger sind zur Preisverleihung am ersten Tag der FachPack, am 27. September geladen. Dort werden auch erstmalig die „Deutschen Verpackungspreise in Gold“ vergeben.

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