Hochprozentiges von der Südlichen Weinstraße

Eine gehaltvolle Entdeckungsreise durch den Garten Eden Deutschlands bieten traditionelle Brände aus der Pfalz. Kenner wissen es längst: An der Südlichen Weinstraße ist der gute Geschmack zuhause! Nicht nur die Weine der Region punkten über die Landesgrenzen hinaus, sondern auch deren hochprozentige Produkte aus Trauben und Früchten. In der Adventszeit stehen viele Türen der Brennereien und Weinstuben weit offen. Denn im Winterhalbjahr entstehen aus den unzähligen Früchten der sonnenverwöhnten Südpfalz hochprozentige Obst- und Tresterbrände, edle Destillate und ganz besondere Liköre. So zum Beispiel im Drei-Generationen-Weingut Heußler, das nicht nur prämierte Rieslinge ausbaut und einzelne Weinberge sogar noch mit dem Pferd beackert, sondern überhaupt viel Wert auf Handarbeit und Tradition legt. Die Brennerei und Weinstube Göring ist mit ihrer großen Palette an Hochprozentigem ebenfalls einen Besuch wert. Das Angebot umfasst Brände aus Weinhefe, Weintrauben, Weintrester, Kräutern und Obst sowie fruchtige Liköre aus Feigen, Trauben und Pfirsichen und saisonale Spezialitäten wie den alten Kastanienbrand oder auch den pinkfarbenen Mandelblütenlikör. „Ein gutes Destillat ist in der Nase und im Abgang das Parfüm der Früchte“, sagt Willi Peter, Inhaber und leidenschaftlicher Brennmeister der Südpfalz-Destillerie. Weitere Informationen zur Region finden Interessierte unter www.suedlicheweinstrasse.de.

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Countdown zu Wein und Mandelblüte

In der Pfalz sind Mandelblüte und Wein ein fester Begriff für den Start in den Frühling. Drei Tage gibt es in Deutschland, die alljährlich für den Frühlingsbeginn stehen. Zum einen ist das der 1. März. Den haben die Meteorologen festgelegt. Es folgt der astronomische oder kalendarische. Das ist bis auf Weiteres immer der 21. März. Und dann gibt es noch einen. Der ist örtlich fixiert und zeitlich variabel. Und auf den blickt ganz Deutschland: Es ist erste Tag des Mandelblütenfestes, dem ersten Weinfest des Jahres in Deutschland. Das wird seit 1934 im malerischen Weindorf Neustadt-Gimmeldingen gefeiert, im Herzen der Deutschen Weinstraße. Der Countdown hat bereits begonnen. Mit Spannung verfolgen die Organisatorin Claudia Albrecht und ihr Fest-Komitee die täglichen Wetter-Prognosen. „Die Leute wollen raus. Gerade nach so einem kalten Januar wie in diesem Jahr“, sagt Albrecht. „Wenn es in der ersten oder zweiten Aprilwoche so weit ist, dann wäre ich schon zufrieden“, „orakelt“ die Mandelblüten-Spezialistin, die seit 2014 auch Ortsvorsteherin von Gimmeldingen ist. Es kann aber auch schon im März sein. Erwartet werden erneut um die 20.000 Besucher. Näheres zum tatsächlichen Termin findet sich unter www.mandelbluetenfest.de.

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